Wir sind ursprünglich reines Bewusstsein. Wenn wir dann Erfahrungen machen, die im Unterbewusstsein gespeichert und noch nicht in Gänze verarbeitet werden können, haben wir genau hier die Möglichkeit, unser Bewusstsein zu erweitern. Das heißt:
Wir werden als Menschen in der Kindheit durch nahestehende Personen und deren Erfahrungen geprägt, i. d. R. durch unsere Mutter und unseren Vater.
Weiterhin kann es zu Konditionierungen kommen, z. B. über Bezugspersonen wie Lehrer oder Erzieher. So scheint der Satz des griechischen Philosophen Epiktet entstanden zu sein: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen und Urteile über die Dinge!“
Das wiederum kann dann in uns Überzeugungen und Glaubenssätze verfestigen, die immer noch im Unterbewusstsein verankert sind, uns allerdings nicht dienlich sind. Wie gesagt, sie sind oft unbewusst und übernommen von den o. a. prägenden Menschen.
Nun kommt die Spiegelgesetz-Methode zum Ansatz:
Durch Auslöser im Äußeren, die uns „triggern“ (oder bestimmte Themen spiegeln), wird das Unbewusste ins Bewusstsein getragen.
Nunmehr können wir unsere diesbezüglichen Überzeugungen und Glaubenssätze in uns überprüfen und dadurch – manchmal über ein „schlechtes Gewissen“ – unser Bewusstsein erweitern. (Pers. Anmerkung: Ein sog. „schlechtes Gewissen“ will immer überprüft werden!)
Aus meiner persönlichen Erfahrung geht dieses Bewusstwerden mit innerer Zufriedenheit und größerer Gelassenheit einher!